Deine Bank bietet keine API? Nutze Open-Banking-APIs
Kein API-Key bei deiner Bank? Erfahre, wie PSD2 und Open Banking den Kontozugriff ermöglichen und wie du deine Bankdaten mit Kontoflux.io nutzen kannst.
Du möchtest prüfen, welche Rechnungen bezahlt wurden, oder die Umsätze deines Geschäftskontos automatisch in deine Datenbank übernehmen. Deine Anwendung ist vorbereitet. Was fehlt, ist der Zugang zu den Bankdaten.
Also suchst du nach einer N26-API, einer Sparkassen-Schnittstelle oder einem API-Zugang für ING, DKB, Commerzbank oder deine Volksbank. Du findest Informationen zum Onlinebanking, CSV-Exporte und vielleicht ein Entwicklerportal. Einen API-Key, den du in dein Skript eintragen kannst, bekommst du dort aber nicht ohne Weiteres. Vorerst bleibt es beim Herunterladen und Importieren der Umsätze.
Über Open Banking gibt es einen Weg zu diesen Daten. Dafür kannst du dein bestehendes Konto nutzen, sofern die Bankverbindung und dein Kontotyp unterstützt werden.
PSD2: Banken müssen den Kontozugriff ermöglichen
Die Grundlage ist PSD2, die zweite europäische Zahlungsdiensterichtlinie. Sie verpflichtet Banken, regulierten Drittanbietern über entsprechende Schnittstellen Zugang zu online erreichbaren Zahlungskonten zu ermöglichen. Voraussetzung ist deine ausdrückliche Zustimmung als Kontoinhaber. Ein solcher Kontoinformationsdienst kann dann etwa Kontostände und Umsätze deiner freigegebenen Konten abrufen. Die Deutsche Bundesbank erklärt diesen Zugang und die Rolle der Drittanbieter.
Das ist ein Teil von Open Banking: Du kannst deine Kontodaten auch in Anwendungen außerhalb des Onlinebankings deiner Bank verwenden. Zum Beispiel, um mehrere Konten gemeinsam auszuwerten oder Zahlungseingänge in deiner Buchhaltung weiterzuverarbeiten.
Die Zugangspflicht betrifft Zahlungskonten wie ein online geführtes Girokonto. Sie bedeutet nicht, dass sämtliche Sparprodukte oder Depots ebenfalls abrufbar sein müssen. Auch die Sparkassen beschreiben den Zugriff auf online erreichbare Zahlungskonten.
Warum du trotzdem nicht einfach einen API-Key bekommst
Die PSD2-Schnittstellen richten sich an regulierte Dienstleister. Je nach Dienst brauchen diese eine Registrierung oder Erlaubnis der zuständigen Aufsicht und müssen sich gegenüber der Bank technisch ausweisen. Dein Onlinebanking-Zugang allein macht dein Skript noch nicht zu einem solchen Dienst. Die Bundesbank erläutert die Erlaubnis- und Registrierungspflicht.
N26 bietet beispielsweise eine eigene PSD2-API an, verlangt für den Zugang aber unter anderem ein qualifiziertes Zertifikat. Die Schnittstelle existiert also; sie ist nur kein frei zugänglicher API-Endpunkt für dein nächstes Automationsprojekt. N26: Open Banking für Drittanbieter.
Mit Kontoflux.io kommst du an deine Bankdaten
Kontoflux.io macht diesen Zugang für deine Anwendungen nutzbar. Du verbindest dein unterstütztes Bankkonto und gibst den Zugriff frei. Der Bankzugang läuft über finAPI. Anschließend stellt dir Kontoflux.io die importierten Konten, Salden und Umsätze über eine einheitliche REST-API bereit. Den Überblick findest du auf der Seite zur Bankkonten-API von Kontoflux.io.
Für deine Anwendung erstellst du einen API-Schlüssel in Kontoflux.io. Du legst fest, welche Daten und Konten darüber gelesen werden dürfen. Wenn du Konten bei mehreren unterstützten Banken verbindest, kannst du sie über dieselbe API abfragen. Du musst dafür nicht für jede Bank eine eigene PSD2-Anbindung entwickeln.
Damit lässt sich etwa ein Zahlungsabgleich aufbauen: Deine Anwendung liest neue Umsätze ein und vergleicht Betrag und Verwendungszweck mit offenen Rechnungen. Kontoflux.io liefert die Bankdaten; die Regeln für die Zuordnung legst du in deinem System fest. Arbeitest du mit Ninox, kannst du auch die vorhandene Ninox-Integration nutzen.
So verbindest du dein Konto
In Kontoflux.io suchst du nach deiner Bank, meldest dich bei ihr an und bestätigst den Zugriff. Bei einer Sparkasse oder Volksbank wählst du dein konkretes regionales Institut. Nach dem Import stehen die verfügbaren Konten und Umsätze in deinem Workspace bereit. Dann richtest du den API-Zugriff oder deine Integration ein.
Die API liefert den zuletzt importierten Datenstand. Wie aktuell die Umsätze sind und wann du eine Freigabe erneuern musst, hängt von deiner Bankverbindung ab. Den Ablauf beschreibt die Anleitung zum Verbinden eines Bankkontos.
Finde den Zugang für deine Bank
Wähle deine Bank und schau dir an, wie du dein Konto mit Kontoflux.io verbinden und die Daten weiterverwenden kannst:
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N26 anbinden Kontoumsätze für eigene Auswertungen und Anwendungen nutzen.
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Sparkasse anbinden Deine regionale Sparkasse auswählen und Zahlungseingänge weiterverarbeiten.
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ING anbinden Kontodaten für deine Finanzübersicht per API abrufen.
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DKB anbinden Einnahmen und Ausgaben in eigene Berichte übernehmen.
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Commerzbank anbinden Umsätze mit deinen Rechnungsprozessen oder Ninox verbinden.
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Volksbank oder Raiffeisenbank anbinden Dein Institut finden und freigegebene Kontodaten in deinen Arbeitsablauf einbinden.