Sprich mit deinen Bankdaten: ein Finanzassistent über MCP
Verbinde deinen KI-Assistenten mit Kontoflux.io und stelle Fragen zu deinen Bankdaten. Mit einem fertigen MCP-Prompt für deine erste Auswertung.
„Warum waren unsere laufenden Ausgaben im letzten Monat höher?“ Meist beginnt die Antwort mit einem Export. Dann folgen Filter, ein zweites Tabellenblatt und die Suche nach dem richtigen Empfängernamen. Ein KI-Assistent kann dir einen Teil dieser Arbeit abnehmen, wenn er die passenden Buchungen lesen darf. Eine brauchbare Antwort zeigt auch, welche Buchungen hinter der Erklärung stehen.
Über den MCP-Server von Kontoflux.io verbindest du einen kompatiblen KI-Client mit deinen freigegebenen Bankkonten. Du fragst im Chat nach Kosten, Kontobewegungen oder einem Monatsvergleich. Der Client ruft die Daten mit den verfügbaren Werkzeugen ab und wertet sie aus. Eine CSV-Datei musst du dafür nicht bei jeder neuen Frage hochladen.
Was MCP mit deinem Konto zu tun hat
Das Model Context Protocol ist ein offener Standard, über den KI-Anwendungen externe Datenquellen und Werkzeuge nutzen können. So beschreibt es die offizielle MCP-Dokumentation. Bei Kontoflux.io sind diese Werkzeuge auf das Lesen von Konten und Buchungen ausgerichtet.
| Werkzeug | Dafür nutzt es dein Assistent |
|---|---|
get_accounts | Freigegebene Konten und vorhandene Kontostände lesen. |
get_transactions | Buchungen abrufen, ein Konto auswählen und weitere Ergebnisseiten laden. |
Damit kann der Assistent etwa fragen, welches Konto zu deiner Auswertung gehören soll, und anschließend dessen Umsätze laden. Die Interpretation entsteht im KI-Client. Der MCP-Server selbst kündigt keine Verträge und löst keine Überweisungen aus.
Zuerst die Verbindung und den Kontoumfang festlegen
Lege in Kontoflux.io eine MCP-Integration an und wähle die Bankkonten aus, die der Assistent lesen darf. Für einen ersten Versuch reicht ein bekanntes Konto. Die Auswahl einzelner Konten ist auch dann sinnvoll, wenn später hinzugefügte Konten nicht automatisch Teil dieser Verbindung werden sollen.
Im Dialog „Client verbinden“ findest du die Einrichtung für deinen KI-Client. Je nach Client meldest du dich über OAuth an oder hinterlegst einen eigenen MCP-Schlüssel in dessen Verbindungseinstellungen. Die Adresse und den Schlüssel übernimmst du aus deiner Integration. Sie gehören nicht in den Analyse-Prompt. Die Kontoflux.io-Anleitung zur MCP-Verbindung beschreibt die Einrichtung, Kontenauswahl und verfügbaren Werkzeuge.
Prüfe die Verbindung mit einer kleinen Frage: „Welche Konten kannst du lesen?“ Gleiche die Antwort mit deiner Freigabe ab. Erst danach lohnt sich eine umfangreichere Analyse. Abgerufene Daten verarbeitet der verwendete KI-Client; wähle den Kontoumfang deshalb passend zu der Aufgabe, die du ihm gibst.
Eine gute Frage nennt Zeitraum und Belege
„Wie stehen meine Finanzen?“ lässt viel offen. „Vergleiche die letzten drei abgeschlossenen Monate meines Betriebskontos und zeige geänderte laufende Ausgaben mit den zugehörigen Buchungen“ gibt dem Assistenten eine prüfbare Aufgabe. Abgeschlossene Monate verhindern außerdem, dass eine halbe Monatsperiode wie ein ungewöhnlicher Einbruch aussieht.
Die erste Seite mit Buchungen reicht bei einem häufig genutzten Konto oft nicht für den ganzen Zeitraum. Der Assistent muss weiterblättern und die Buchungsdaten der erhaltenen Einträge prüfen. Ein Datumsargument im Werkzeugaufruf allein belegt noch keine passende oder vollständige Auswahl. Fehlt ein Teil der Historie, gehört diese Lücke in die Antwort.
Auch Umbuchungen brauchen Aufmerksamkeit. 2.000 Euro vom eigenen Hauptkonto auf das eigene Rücklagenkonto sind in einer gemeinsamen Auswertung keine neuen Einnahmen. Bei mehreren Währungen bleiben die Summen getrennt, solange du keine nachvollziehbare Umrechnung festgelegt hast. Solche Regeln machen den Unterschied zwischen einer hübschen Zusammenfassung und einer Rechnung, die du verwenden kannst.
Ein Prompt für deinen ersten Monatsvergleich
Verbinde zuerst deinen Kontoflux.io-MCP-Server. Aktiviere die Verbindung in deinem KI-Client. Kopiere anschließend den folgenden Prompt in einen neuen Chat. Der Assistent soll mit der Kontenauswahl beginnen und deine Antwort abwarten.
Mit der Antwort weiterarbeiten
Öffne bei auffälligen Ausgaben die genannten Buchungen. Wenn der Assistent einen Anbieter als Abo einordnet, kannst du die Zuordnung bestätigen oder korrigieren. Ob ein höherer Betrag durch einen neuen Tarif oder zusätzliche Nutzung entstanden ist, klärt häufig erst die Rechnung. Eine ähnliche Empfängerbezeichnung reicht dafür nicht.
Für den nächsten Schritt kannst du nachfragen: „Zeige mir nur die veränderten Softwarekosten und rechne die Differenz nach.“ Für eine dauerhafte Liste wiederkehrender Verträge beschreibt unser Beitrag zum Erkennen und Prüfen von Abos, welche Angaben du zusätzlich zu den Bankbuchungen pflegen solltest.
Mit einem Konto und einer konkreten Frage starten
Richte deinen MCP-Zugang ein, kontrolliere die sichtbaren Konten und teste den Prompt mit einem überschaubaren Zeitraum. Vergleiche eine bekannte Buchung mit der Antwort. Danach kannst du weitere Konten und Fragen ergänzen.